Alle Feuilletons machen heute auf mit nicht gerade euphorischen Berichten vom auf zwei Tage verkürzten Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Den schönsten Bericht schrieb Gerrit Bartels im Berliner “Tagesspiegel”, der seine Befremdung angesichts der artifiziellen Prosa-Laubsäge-Arbeiten der meisten Autoren so artikulierte: ” Wer mit der Popkultur großgeworden ist, mitten im Arbeitsleben steht, kleine Kinder groß zieht, in Städten wohnt, zwischen Distinktion und Einbauküche schwankt oder sich gerade über eine Gesellschaft wundert, in der drei Wochen nichts anderes zählt als Fußball, fühlte sich in diesen Klagenfurter Tagen etwas fremd.”