Beschleunigung ist angesagt in diesem Jahr, alle Frühlingsfeiertage sind Mitte Mai schon Schnee von gestern, und ich passe mich an: Heute morgen Wecker um 6.30 Uhr, kurz nach sieben aufgestanden, Frühstück, ab kurz vor acht Bügeln, dazu den schönen südkoreanischen Psychiatriefilm «I’m a Cyborg, but that’s OK auf DVD, dazwischen geduscht, eine Maschine Wäsche gemacht, um 10 Uhr zum ersten Mal das Haus verlassen, Altpapier zur Tonne gebracht, im Reisenbüro einen Mietwagen für den Toskana-Urlaub gebucht, danach zum Wochenmarkt am Turmweg Spargel kaufen, zurück nach Eppendorf, beim Türken Petersilie und Rauke geholt, Schrippen beim Bäcker, zurück nach Hause, zweites Frühstück, dann zur Arbeit, um 11.20 Uhr im Büro eingetroffen. Puh, den Pressetermin um 11 Uhr zur Rothko-Austellung in der Kunsthalle souverän ignoriert.
17.18 Uhr´: So, und jetzt ist “I’m a Cyborg, but that’s OK” besprochen.